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Zur OB KandidatenseiteBier wächst doch in der Flasche

ISBN: 978-3-938295-67-0

Diesen Schuh ziehe ich mir nicht mehr an!

Autorin: Selma Kruppschke Verlag: Printsystem Medienverlag 71296 Heimsheim Druck: Printsystem GmbH, 71296 Heimsheim Druck: Printsystem GmbH, 71296 Heimsheim Copyright: Nachdruck verboten. Gleiches gilt für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Ablichtungen jeglicher Art und Verarbeitung mit elektronischen Systemen.

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Gebrauchsanweisung und Vorwort

Wer mich kennt, weiß, wie ich das mit der Gebrauchsanweisung meine.
Wer mich nicht kennt, wird mich jetzt kennenlernen!

Dieses Buch wird Ihnen zeigen, warum ich glaube, was ich Glaube und warum ich mir so sicher bin, dass ich es schaffe dort hinzukommen, wo ich hin will. Und dass das jeder kann, der es verstanden hat und willens ist.
Es texten Rapper provokante jugendgefährdende Songs, Roche schreibt total Versautes über die Feuchtgebiete der Frau und allgemein über Menschen, die Sex haben oder auch nicht. Sie formuliert sehr bildlich über die menschlichen Ausscheidungen. Hochkriminelle veröffentlichen nach der Tat im Gefängnis Bücher, die zu Bestsellern werden. Herr Sarrazin schreibt etwas über die Gefahr der Menschen, wenn sie keine Deutschen sind.
Ich denke mir, geht’s denn noch?

Ein Bundespräsident, der sich in Salamitaktik scheibchenweise mit Informationen das Genick gebrochen hat. Keine Sau interessiert es, aber irgendwie verkaufen sie ihre Bücher doch. Da es nicht meine Absicht ist, hochkriminell zu werden, probiere ich es schon mal vorher, ein Buch zu schreiben. Wer sagt denn, was richtig oder falsch ist? Was man machen darf oder nicht? Natürlich gibt es gesetzliche Grenzen, die einen wieder in die Schranken weisen, wenn man sie übertritt.
Rein von den ethischen Werten und moralischen Grundsätzen her nehme ich jetzt kein Blatt vor den Mund, solange ich keinem damit Schaden oder Schmerz zufüge. Dies ist überhaupt einer meiner langjährigen Grundsätze im Leben. In meiner Jugend habe ich mich nicht ganz daran gehalten, das kann mich jetzt in journalistische Teufelsküche bringen, aber ich habe den Mut, nicht mehr zu schweigen, sondern es darauf ankommen zu lassen.

Es besteht immer noch ein Funken Hoffnung, dass ich damit auch anständige Journalisten anspreche, die dies sehen und wissen, wie man damit moralisch korrekt umgeht. Die anderen, die meinen mich zerreißen zu müssen, sind genau die, die auch immer wieder in meinem Buch vorkommen. Ich nehme sie sehr wohl zur Kenntnis, aber nicht mehr ernst. Das sind die Personen, die als Kind anderen Kindern in der Schule Schläge androhten und sich im Alter über alle Dinge stellen und meinen, indem sie andere schlecht machen, besser zu sein. Dabei lenken sie doch nur von ihren eigenen dunklen Seiten in ihrem Leben ab.

Ich habe mir geschworen, mich nicht mehr verprügeln zu lassen, weder mit Verbalattacken noch durch Kritik in der Zeitung oder in anderen Medien. Ich möchte nicht den gleichen Fehler wie Herr Wulff machen und mich so präsentieren, weil ich einer Partei (in seinem Fall der CDU) damit Schaden könnte. Ich bin parteilos. Das ist mein Vorteil. Ich habe nichts außer meiner Courage und den festen Willen, das zu sagen, was ich meine und was gesagt werden muss. Wenn ich das Wissen von heute hätte und noch einmal ein Kind in einer bedrohlichen Situation wäre, würde ich weglaufen. So schnell ich kann. Oder mich wehren, wenn man mich grundlos angreift. Jetzt bin ich erwachsen. Schläge sind nichts für mich, aber ich habe die Kraft des Wortes. Worte verbinden und teilen Völker, schaffen Bündnisse und Kriege. Es ist wie in einer Ehe oder Beziehung, da muss man auch miteinander reden, damit etwas daraus wird. Ich habe lange genug geschwiegen. Es wurde wirklich viel Blödsinn über mich erzählt. Das Schlimmste aber ist für mich immer noch, dass es tatsächlich Menschen gibt, die das glauben und weiter verbreiten, ohne mich jemals getroffen zu haben.
Werte Leserin, werter Leser, was soll ich davon halten? Ich denke, das hat wohl jeder schon einmal mitgemacht. Mir ist eine schallende Klatsche ins Gesicht tausendmal lieber als ein falscher Kuss. Dies habe ich mir auch im Laufe meiner persönlichen Entwicklung zu meinem Motto gemacht. Wie ein guter Wein oder ein leckerer Käse – manche Dinge brauchen einfach Zeit.
Und nochmals, es ist keine Psychoabrechnungsscheiße wegen einem angekratzten Psychokram, nein! Für alle, die das jetzt schon psychologisch erklären wollen ... nein, es ist ganz normal, sich einfach mal den ganzen Ballast von der Seele zu schreiben, bevor es die Presse nach und nach herausfindet und es großschnäuzig als Schlagzeile verbreitet nach dem Motto: „ERSTER ...“
Man hat ja gesehen, wohin das bei Herrn Wulff führt. Genau dieses Sehen ist es, was mich in meinem ganzen Leben begleitet hat, das Zulassen von Sichtweisen und die Erkenntnis, dass es nicht einfach Zufall ist, was da passiert, sondern ein Hinweis. Ein Hinweis, dass man jetzt selbst sein Leben danach richten kann oder auch nicht. Ich muss sagen, dass ich, seitdem ich diese Sichtweise habe, wunderbare Menschen kennen lerne und das Glück auf meiner Seite ist.
Alles, was die Presse über das Buch oder mich schreiben könnte, ist Marketing und beste Werbung für mich. Sie werden einfach nichts Neues über mich herausfinden, was nicht schon in diesem Buch steht. Nichts.
Jeder Verriss ist nur Werbung für dieses Buch. Alles andere wird erfunden und erlogen sein. Damit reiht sich dann wieder die Art der Journale in die Gruppe der Menschen ein, die selbst nie vor ihrer eigenen Tür kehren und das Leben anderer Menschen interessanter finden als ihr eigenes.
Ich bin mir ganz sicher, dass, wenn man immer die wohl gepriesene Authentizität lebt und auch so ist, wie man ist, man persönlich mehr erreichen kann, aber auch mehr Menschen, die das genauso oder ähnlich sehen. Diese Personen gilt es jetzt anzusprechen und gemeinsam mit ihnen die Träume und Visionen der Kindheit zu erfüllen.

Ich hätte mir vor zwanzig Jahren nie vorstellen können, was die Zukunft so mit sich bringt, nie im Leben hätte ich gedacht, in die Politik zu gehen. Wer jedoch mit einem klaren und wachen Blick auf die Welt blickt, wird nicht drum herumkommen, zu motzen und besserwisserisch an den Stammtischen das Maul aufreißen. Das ist es, was mich dazu bewegt hat, in die Politik zu gehen. Das Motzen an den Stammtischen ist mir leider zu wenig. Nur ein Gemotze und keine Lösungen.
Jeden regt alles auf und dann zum Schluss wird es ertränkt in Alkohol. Dann liegt man sich in den Armen und kommt zu dem Ergebnis, dass man ja sowieso nichts ändern kann und dass die Politik ja sowieso das macht, was sie will.
Sorry, das sind für mich Flachpfeifen. Das ist übles Gerede von Menschen, die ihr Leben auch nicht so ganz im Griff haben. Ich spreche mir das eine oder andere auch nicht ab, garantiert nicht. Aber was ich mir zumindest zugute kommen lassen kann, ist, dass ich immer dazu lernen will und dies auch ständig pflege.

Da sind wir wieder bei der Bildung. Wenn wir die Menschen mal ohne Hirn betrachten, ohne die Fähigkeit, Gebäude zu bauen, zu rechnen und soziale Kontakte zu pflegen, wären wir nichts als Tiere. Manche Menschen nutzen diese ganze Komplexität des Hirns einfach nicht und manche nur zu ihrem eigenen Wohl und Vorteil. Nichts gegen Tiere, einige haben mehr Charakter als Menschen. Was wären wir ohne diese Gabe: Tiere eben. Welche Tiere gibt es denn und welche Eigenschaften haben sie … finden Sie sich selbst hier wieder?
Fangen wir mal ganz unten an.
Die Arbeiterameisen, die stets dem gleichen Rhythmus folgen ganz nach dem Motto „Schaffe, schaffe, Häusle baue“. Ihr ganzes Leben lang. Immer wieder wird es Menschen geben, die Sie enttäuschen oder verletzen. Auch diejenigen, in denen Sie etwas Besonderes gesehen haben, was eigentlich nie existierte. Verlieren Sie dabei nie Ihr Vertrauen, seien Sie das nächste Mal nur vorsichtiger, wem Sie vertrauen. Und vielleicht soll es so sein, dass man im Laufe des Lebens unterschiedliche Menschen kennen lernen muss, damit man die besonderen Menschen zu schätzen weiß und dankbar für sie ist, wenn man sie trifft.
Ich aber habe dazu eine andere Meinung: Verletzen kann ich mich nur selbst, und wenn mich jemand enttäuscht, habe ICH diese Erwartungen in ihn gesetzt. Wenn mich etwas an jemandem stört oder jemand mich vermeintlich verletzt, sollte ich ganz fix in mich gehen und schauen, wo es da bei mir hakt. Thema Spiegelgesetze! Und wenn jemand nun schnaubt, ja aber ... ,nein aber ... der andere hat doch! Dann setzen Sie sich an einen ruhigen Ort, seien Sie mal mit sich und der Stille allein und reflektieren Sie. Solange ich nicht daraus lerne, werden mir immer und immer wieder solche Menschen begegnen, bis ich es kapiert habe. Ein weiser Mann hat vor nicht allzu langer Zeit gesagt: „Das Wichtigste im Leben ist, Vertrauen zu sich selbst zu haben, auf seine Stärken zu bauen und seine Schwächen zu akzeptieren. Dann kann man auch anderen vertrauen und offen und ehrlich mit sich und seinem Umfeld umgehen.“

So, und jetzt kommt das eigentliche Vorwort

„Jetzt auch noch das!“, sagen Sie vielleicht. „Diese Person kandidiert allen Ernstes als Oberbürgermeisterin von Stuttgart.“ Ja, das tut sie. Allen Ernstes. Und sie ist biologisch ein Er. Zugegeben, was ich Ihnen in diesem Buch erzählen möchte, ist nicht ganz einfach zu lesen und zu verdauen. Ich bin auch keine einfache Person, sondern eine facettenreiche und vielschichtige.
Mein Sternzeichen ist bezeichnenderweise Zwillinge. Was jetzt nichts mit den landläufigen zwei Gesichtern zu tun hat. Ich glaube vielmehr, dass jeder Mensch zwei Gesichter hat, ein gutes und ein böses, wobei es dann auch die tausend Facetten gibt, je nach Blickwinkel.
In diesem Buch geht es nicht darum, etwas aufzuarbeiten oder jemanden schlecht zu reden. Ich weiß, dass auch ich meinen Teil dazu beigetragen habe. Wichtig ist daher auch, dass ich Namen von Personen und Orten deshalb geändert habe, um einstweilige Verfügungen gegen das Buch von vornherein auszuschließen, wobei es für den Werbeeffekt vielleicht sogar besser wäre, diese nicht zu ändern.
Wie dem auch sei, dieses Buch soll Menschen, denen es genauso geht oder erging, zeigen, dass man immer sein Leben ändern kann, bevor man selbst aufhört zu atmen.
Klar braucht man Mut, aber wenn man sich nicht selbst ändert, wer soll es sonst für einen tun? Das erklärt auch unweigerlich, dass manche Menschen einfach den bequemeren Weg gehen. Sie stehen morgens auf und gehen abends ins Bett, zwischendrin acht Stunden Arbeit. 2,5-mal im Jahr Urlaub und dann noch die bekannten Feiertage, Fußballspiele und der Eurovision Song Contest.
Ich schreibe das Buch, weil ich schon seit Längerem damit begonnen hatte, alle Begebenheiten meines Lebens aufzuschreiben. Es wäre doch traurig, dies nicht der Nachwelt zu schenken, damit sie eventuell etwas besser macht und damit Sie mich etwas besser kennen lernen. Dass die politische Wende genau auf diese Zeit trifft, sehe ich als Schicksalszeichen an. Es ist die richtige Zeit und der richtige Ort für genau dieses Buch. Ich habe es erkannt und lebe danach. Darum halten Sie werte Leserin, werter Leser dieses Buch nun in Ihren Händen oder zukünftig als E-Book auf Ihrem Handy , E-Bookreader oder iPad. Und es passte gerade in das Sommerloch mit der OB-Wahl 2012.

Natürlich hätte ich auch ein Kochbuch oder andere profane Bücher veröffentlichen können, aber wer mich kennt, weiß, das kann ja alles noch kommen. Es gibt noch so viel zu schreiben und wenn mein Schicksal es vorsieht, mach ich es auch, why not?

An das wunderbare Schicksal glaube ich wirklich. Es hat mir den Weg gezeigt, da ich bereit bin, diese Zeichen zu sehen und für mich neu zu deuten. Und was resultiert daraus? Mir geht es Tag für Tag besser. Einige LeserInnen werden mich jetzt verstehen und genau wissen, was ich meine. Ich sag nur so viel: Der Kreis schließt sich.

Wie ich damit umgehe, wurde ich schon häufiger gefragt. Ich erzähle das nur Menschen, von denen ich weiß, dass sie es ansatzweise oder ganz verstehen. Bei Ungläubigen wechsle ich sofort das Thema, wenn ich merke, dass ich keinen geistigen Anschluss finde.

Mit Disziplin und Geduld kann man alles erreichen. Wenn der starke Wille dazu nicht vorhanden ist, dann hilft auch kein Geld, mit dem man es kaufen kann. Es gibt mehr als Geld. Das ist, wie schon gesagt, der menschliche Wille. Wenn man noch die Tugend Geduld hat, wird man sehen, dass alles so kommt, wie es kommen muss und das ist auch gut so. In der Nachbetrachtung aller Dinge findet sich immer ein Quäntchen Gutes, immer. Es kommt nur auf den Blickwinkel an. Diese Eigenschaft zu schulen und zu trainieren ist wichtig, damit es besser geht von Tag zu Tag. ...